Vorwort

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Auf Safari im Okavangodelta
Reiseabenteuer und Geschichten von unterwegs
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Meine Frau Bernadette (Beni) hat auf allen unseren Reisen immer ein Tagebuch geschrieben. Darin sind in kurzen Sätzen die wichtigsten Stationen und Ereignisse niedergeschrieben. Ausser mir hat bisher niemand darin etwas lesen können und das finde ich schade. Die kurzen Notizen im Tagebuch waren die Basis für den letzten Reisebericht und auch diesmal helfen sie mir die Erinnerung an viele Ereignisse wachzurufen. Die Erlebnisse und Geschichten habe ich diesmal noch etwas ausführlicher beschrieben und hoffe, dass einige Leser mit uns auf die Reise kommen.

 

In meiner Schulzeit wäre es mir nicht mal im Traum eingefallen, einfach so, ohne Geheiss etwas zu schreiben. Mit Deutsch stand ich während der ganzen Schulzeit permanent auf Kriegsfuss und meine Lehrer mussten nach der Korrektur meiner Diktate oder Aufsätze jeweils einen neuen Rotstift hervorholen. Inzwischen hat sich das etwas geändert, wie so vieles. Heute gibt es Computer mit schlauen Programmen, die einem recht gut unterstützen und verlorene Buchstaben einbauen. Auch die Handschrift ist nicht mehr gefragt und so kann es sogar Spass machen Erlebnisse und Geschichten niederzuschreiben. Mit den Interpunktionen ist das aber immer noch so eine Sache. Die Programme können das nicht viel besser als ich damals und heute. Sollte sich jemand finden der meine, meist zufällig eingestreuten Kommas und Punkte korrigieren möchte, kann er oder sie sich melden. Ich schicke gern das Original in Word zur Bearbeitung.

 

Mein letzter Reisebericht von Botswana wurde über fünfhundert Mal aufgerufen. Wie die Statistik weiter zeigt, wurden oft mehr als 10 Seiten angeschaut und es gab viele wiederkehrende Besucher. Keine Angst, ich kann nicht herausfinden, wer zu Besuch war und um welche Tageszeit. Ich kann auch nicht sehen wer vor dem Bildschirm sitzt und was gesprochen wird. Ich vermute aber, die Besucher haben sich Zeit genommen und darin gelesen. Ab und zu haben wir auch Mails erhalten, in denen die Bilder und der Bericht lobend erwähnt wurde.

 

Diese Rückmeldungen haben uns sehr gefreut und motiviert, es nun nochmals zu machen. Diesmal gibt es zwei Versionen, eine kurze und eine ausführliche. Die kurze Fassung ist direkt bei den Bildern auf der Homepage. Die lange Fassung kann als pdf heruntergeladen werden. Darin erzähle ich (manchmal mit etwas Augenzwinkern) von unseren Erlebnissen. Im pdf habe ich die Texte mit Bildern etwas Illustriert. Damit kann nun jeder zwischen reinen Fakten mit Bildern auf der Homepage und dem pdf mit viel Text und weniger Fotos wählen.

 

Ich bin gespannt, welche Version mehr Anklang findet.

 

Die Vorbereitung

 

Die Zeit von Mitte Dezember bis zur Abreise Anfang September, ist für die Vorbereitung eigentlich schon zu knapp. Die Campingplätze im Okavango sind schnell ausgebucht und sollten mindestens ein Jahr vorher reserviert werden. Schon nach ein paar Tagen stand die erste Route und die Anfrage an Bushlore, unseren Fahrzeugvermieter in Johannesburg.